Anfänge
Simulation
Dragon
MAGIRA in Buchform
TERRA FANTASY (1)
TERRA FANTASY (2)
Bastei - Lübbe
Helmut W. Pesch
Ernst Vlcek
Karten

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DRAGON und die Folgen

Ende der 60er-Jahre begann ich mit Übersetzungen und gelegentlichen Horror-Stories in Zeitschriften und Anthologien meine ersten professionellen Schritte zu machen. 1970 sandte ich ein Manuskript mit Thorichs Kanzanien-Abenteuern an verschiedene Verlage. Ich konnte es nicht verkaufen, aber im Erich Pabel Verlag weckte es Interesse an Fantasy, und man begann sich mit der Möglichkeit einer Heftserie zu beschäftigen.

Als das Projekt im Frühjahr 1971 schließlich spruchreif wurde, hatte ich bereits einige SF-Romane für TERRA NOVA und TERRA ASTRA geschrieben. Kurt Bernhardt, der Chefredakteur von Pabel in München, forderte mich auf, ein Konzept für eine Fantasy-Serie zu entwerfen, und schickte Ernst Vlcek zu einer Arbeitsbesprechung nach Unterammergau. Bei dieser Sitzung tauchte erstmals der Name MAGIRA auf. In den folgenden Tagen schrieb ich sechs Romanexposés mit detailliertem Datenanhang, basierend auf den Stories, die ich bisher geschrieben hatte.

G. M. Schelwokats Konzept DRAGON – SÖHNE VON ATLANTIS machte damals das Rennen. Mit einem vertraut klingenden Begriff wie "Atlantis" und einem dreibändigen Science-Fiction-Einstieg sollten die Leser von ATLAN und PERRY RHODAN für das neue Genre interessiert werden – umso mehr, als fast ausschließlich Autoren dieser beiden Serien sie schreiben würden.

Für FOLLOW und das junge Fantasy-Fandom war DRAGON ein Segen. Die Informationen auf der Leserkontaktseite ließen das Fandom förmlich aufblühen. Viele junge Fans fanden Anschluss und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. LANDS OF WONDER wurde, nun da wir einen Namen für unsere Fantasiewelt hatten, mit der Nummer 11 in MAGIRA umbenannt. Thorichs Kanzanien-Abenteuer erschienen in diesen Ausgaben.